Merkwürdiges


Das psychosoziale Klima in unserer Welt hätte einen einschneidenden Wandel nötig. Dagegen findet ein meteorologischer Klimawandel unaufhaltsam und zu unserem Leidwesen statt.
Wir achten ganz allgemein zu wenig auf das Atmosphärische, es wird nicht wirklich ernst genommen - im Seelischen nicht und nicht im Meteorologischen. Im Seelischen zeigt es sich im fehlenden Hinschauen und vorschnellen Bewerten, im Meteorologischen eben in der zunehmenden Erderwärmung und dem Ozonloch.
Klimawandel, so wie er zur Zeit diskutiert wird, überfordert uns. Es gibt einen vielleicht merkwürdig erscheinenden Grund dafür: Ein klimatischer Wandel im Zwischenmenschlichen, in dem es um eine Wertschätzung des Atmosphärischen in allen Bereichen zu gehen hat, wird nicht wirklich angepackt. Aus einem gut gemeinten Bemühen droht so eine rundum erfolglose Symptombehandlung zu werden.


Was kann die Psychologie zum Thema Klimawandel beitragen?
Werner Mikus
23. Januar 2020

Psychologisch betrachtet, scheint mir etwas anderes wichtiger zu sein als nur der ängstliche Blick in die Zukunft und der moralische Schub in Richtung Bessermachen. Es ist ein Haltungswandel nötig. Hiezu müsste die Psychologie auf ein problematisches Selbst-Bild vom Menschen aufmerksam machen, welches uns kaum bewusst ist, doch unser Handeln weitgehend bestimmt:

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